Immer häufiger kommt die Anfrage auf BauherrInnen zu, dass eine Dachbegrünung des Wohn- bzw. Nichtwohngebäudes vorgeschrieben ist. Damit ArchitektInnen und Interessierte sich einen schnellen Überblick verschaffen können, welche Vorteile ein Solar-Gründach mit sich bringt und welche Schritte wichtig sind, hat sich eine Arbeitsgruppe der Solar Cluster Baden Württemberg e.V. gebildet und dazu ein Kurzpapier verfasst.

In einer 8-seitigen Übersicht werden grundlegende Lösungsmöglichkeiten für die Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung aufgezeigt. Der Vorteil: Photovoltaikanlagen haben einen deutlich größeren Umwelt- und Klimanutzen als ein Gründach. Daher empfiehlt die Arbeitsgruppe, die Dächer vollständig für Photovoltaik zu nutzen. Bei Vorgaben, die nicht anders lösbar sind, sei die Kombination mit Dachbegrünung die beste Lösung.

Damit ein gut geplantes Solar-Gründach funktioniert und langlebig ist, hier eine kurze Checkliste:

Fünf Erfolgsfaktoren für ein Solar-Gründach

  • Vermeidung der Verschattung der Module (ausreichend Abstand zwischen Modulen und Substrat)
  • Ausreichend große Reihenabstände
  • Regelmäßige Pflege der Begrünung
  • Verwendung von auflastgehaltenen Systemen
  • Rechtzeitige Abstimmung und Gewerke-Übergang: Dachdecker, Dach-Begrüner und Photovoltaik-Installateur

Mehr Infos finden Sie unter: http://www.solarcluster-bw.de

Das Kurzpapier gibt’s zum Download hier.