Schimmelpilze im Innenraum sollten immer als Warnsignal betrachtet werden. Ihre gesundheitlichen Auswirkungen (insbesondere Allergien) werden oftmals unterschätzt. Schimmel bildet sich, wenn sich Feuchtigkeit an Decken und Wänden niederschlägt. Zu den Ursachen zählen neben verstopften Regenrinnen oder einem undichten Dach eine falsche Lüftung und eine nicht umfassende Dämmung.
Lüften – aber richtig!
Ist die Wandoberfläche deutlich kühler als die Raumluft, bildet sich insbesondere in Zimmerecken leicht Kondenswasser – ein Nährboden für Schimmelpilze. Deshalb sollte die Luft mindestens zwei- bis dreimal täglich durch Stoßlüftung (Durchzug) erneuert werden – Kipplüftung dagegen kühlt die Wand nur zusätzlich aus und verstärkt die Schimmelbildung. Insbesondere in Wohnungen mit dicht schließenden Fenstern ist eine ausreichende Lüftung zwingend notwendig, um der Schimmelbildung vorzubeugen. Noch ein Tipp: Stellen Sie keine großen Möbel vor kühle Außenwände, denn die Luft muss hinter dem Möbelstück zirkulieren können.
Das richtige Dämmkonzept
Der Einbau von Fenstern mit einer Wärmeschutzverglasung sollte möglichst nur in Verbindung mit einer Verbesserung der Wandwärmedämmung erfolgen. Denn die Feuchtigkeit schlägt sich immer an den kühlsten Stellen im Raum nieder – nach der Fenstererneuerung also an ungedämmten Innenwänden.
Schimmelbildung bekämpfen
Wenn Sie Schimmel an Ihren Wänden entdecken, muss zunächst die Ursache gefunden und beseitigt werden. Zum Umgang mit den betroffenen Bereichen gibt das Umweltbundesamt folgende Hinweise:
Um das Wachstum von Schimmel zu stoppen, werden befallene Stellen an den Wänden mit Essigessenz (Essigsäurekonzentrat) oder einer Mischung aus 97 Teilen Alkohol (z. B. 70-prozentiges Ethanol) und 3 Teilen Salicylsäure abgewischt (in der Apotheke erhältlich).
Bei starkem Befall der Wände müssen nicht nur Tapeten, sondern auch Putz- und Fugenmörtel entfernt werden. Risse oder Fliesenfugen sollten sorgfältig abgedichtet werden.
Verschimmelte Teppiche und Teppichböden müssen entfernt werden.
Baubiologische Untersuchungen
Der Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB e.V.) – ein unabhängiges Netzwerk von baubiologischen Sachverständigen – bietet im Verbund mit Umweltmedizinern, Juristen und Bausachverständigen zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Schadstoffe, Schimmelpilze und Elektrosmog sowie Informationen über Fortbildungsveranstaltungen und Adressen von qualifizierten Baubiologen an, die Messungen und Analysen mit wissenschaftlich anerkannten Methoden durchführen. Mehr dazu unter www.baubiologie.net
Weitere hilfreiche Tipps zum Thema Schimmel: in der 24-seitigen Informationsbroschüre „Netzwerk Schimmelpilzberatung“ des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg, die Sie unter www.gesundheitsamt-bw.de herunterladen können.
Problemfall Schimmel
Schimmelpilze im Innenraum sollten immer als Warnsignal betrachtet werden. Ihre gesundheitlichen Auswirkungen (insbesondere Allergien) werden oftmals unterschätzt. Schimmel bildet sich, wenn sich Feuchtigkeit an Decken und Wänden niederschlägt. Zu den Ursachen zählen neben verstopften Regenrinnen oder einem undichten Dach eine falsche Lüftung und eine nicht umfassende Dämmung.
Lüften – aber richtig!
Ist die Wandoberfläche deutlich kühler als die Raumluft, bildet sich insbesondere in Zimmerecken leicht Kondenswasser – ein Nährboden für Schimmelpilze. Deshalb sollte die Luft mindestens zwei- bis dreimal täglich durch Stoßlüftung (Durchzug) erneuert werden – Kipplüftung dagegen kühlt die Wand nur zusätzlich aus und verstärkt die Schimmelbildung. Insbesondere in Wohnungen mit dicht schließenden Fenstern ist eine ausreichende Lüftung zwingend notwendig, um der Schimmelbildung vorzubeugen. Noch ein Tipp: Stellen Sie keine großen Möbel vor kühle Außenwände, denn die Luft muss hinter dem Möbelstück zirkulieren können.
Das richtige Dämmkonzept
Der Einbau von Fenstern mit einer Wärmeschutzverglasung sollte möglichst nur in Verbindung mit einer Verbesserung der Wandwärmedämmung erfolgen. Denn die Feuchtigkeit schlägt sich immer an den kühlsten Stellen im Raum nieder – nach der Fenstererneuerung also an ungedämmten Innenwänden.
Schimmelbildung bekämpfen
Wenn Sie Schimmel an Ihren Wänden entdecken, muss zunächst die Ursache gefunden und beseitigt werden. Zum Umgang mit den betroffenen Bereichen gibt das Umweltbundesamt folgende Hinweise:
Baubiologische Untersuchungen
Der Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB e.V.) – ein unabhängiges Netzwerk von baubiologischen Sachverständigen – bietet im Verbund mit Umweltmedizinern, Juristen und Bausachverständigen zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Schadstoffe, Schimmelpilze und Elektrosmog sowie Informationen über Fortbildungsveranstaltungen und Adressen von qualifizierten Baubiologen an, die Messungen und Analysen mit wissenschaftlich anerkannten Methoden durchführen. Mehr dazu unter www.baubiologie.net
Weitere hilfreiche Tipps zum Thema Schimmel: in der 24-seitigen Informationsbroschüre „Netzwerk Schimmelpilzberatung“ des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg, die Sie unter www.gesundheitsamt-bw.de herunterladen können.