Lüftung

Insbesondere nach wärmedämmenden Maßnahmen muss das Lüftungsverhalten entsprechend angepasst werden, um der Schimmelbildung vorzubeugen.

Die regelmäßige „Stoßlüftung“ ist eine Maßnahme ohne Investitionskosten: Zur Erneuerung der „verbrauchten“ Luft werden idealerweise alle 2 Stunden – mindestens aber 3x täglich – gegen­überliegende Fenster für ca. 5 Minuten geöffnet, auch im Winter. Eine Dauerlüftung durch Kippstellung der Fenster während der Heizperiode steigert dagegen den Energieverbrauch, ohne eine ausreichende Luftqualität in allen Teilen des Raumes zu gewährleisten. Außerdem kann diese Dauerlüftung zu Bauschäden durch Schimmel führen, da einzelne Bauteile stark auskühlen und die Feuchtigkeit der Raumluft an ihnen kondensiert. Bei bereits bestehenden Bauschäden oder Schimmelpilzproblemen müssen die Ursachen erkannt und behoben werden.

Verlässlicher und effektiver als die Lüftung per Hand arbeitet eine Lüftungsanlage. Für eine solche automatisierte Wohnungslüftung sprechen mehrere Argumente:
  • Senkung der Lüftungswärmeverluste durch geöffnete Fenster und damit des Energieverbrauchs (bis zu 50 % Heizkosteneinsparung)
  • Dauerhaft gute Raumluftqualität, auch nachts und bei Abwesenheit der Bewohner
  • Optimale Raumluftfeuchte und damit Erhalt der Bausubstanz durch Vorbeugung gegen Feuchte- und Schimmelschäden
  • Permanenter hygienischer Luftwechsel
  • Geringe Schadstoff- und Feinstaubkonzentration der Raumluft und damit Steigerung des Wohnkomforts
  • Luftfilterung bei Allergien
  • Lärmschutz (da Fenster nicht geöffnet werden müssen)
  • Staatliche Fördermöglichkeiten

Umfassende Tipps

EBZ-Information Lüftungsanlagen (PDF)

  • Kalender

    • 11.05.2012
      Jahrestreffen der Energieagenturen Baden-Württemberg im Energieberatungszentrum mit Umweltminister Franz Untersteller als Gast
    • 28.05.2012
      Interview mit Ulrich König bei Sparda Bank TV